BETON

BETON erhielt 2010 das Prädikat „besonders wertvoll“ und gewann 2009 das 17. Filmfestival Contravision.

Die Entführung in den mentalen Betonbunker des Schriftstellers beeindruckt durch die Kompaktheit des Werkes, das Drehbuch ist eine selten gelungene Verdichtung der Romanvorlage von Thomas Bernhard. BETON hat sich das höchste Prädikat durch seine kontinuierliche Dichte und Stringenz in Inszenierung und Spiel in jeder Hinsicht verdient. Zur Rezension →

Deutsche Filmbewertung und Medienbewertung


Er hat mit diesem Kurzfilm etwas geschafft, was nach den Regeln der Kunst ein Kunststück ist und dafür gewann er auch 2009 das 17. Filmfestival Contravision. Zu recht. In 15 min und 10 sekunden, werden die tiefen seelischen und körperlichen Furchen des lyrischen Ich's, Rudolf, bis aufs Feinste gezeichnet. Zur Rezension →

Berlin Live


Hier kreist sich Kierkegaard als Dämon durch den Sprachraum. Dort steht Pesoa am Fenster und träumt von wilden Orgien gestrandeter Gedanken über Welterzeugung. Liebe Drehbuchautoren, nehmen wir uns nicht zu wichtig, lehnen wir uns zurück: Es ist schon alles geschrieben, gedacht, gelebt! [...] Gerade zog ein Hauch von Genialität durch den Raum.

Der gescheiterte Film


Kurz, am Ende dieses Essays, seie ein Jeder, der mit Fug und Recht ein Cineast zu sein für sich reklamieren mag, appellatorisch zu verpflichten, sich „Beton“ anzuschauen: — Auf dass ein Sprengsatz detoniere und Köpfe derart entbetoniere!

Hans Jürgen Roth